externe #SD -Karte ~ Speicherkarte / storage : das neue #Android M ( = Marshmallow) kann glänzen, wo KitKat fast komplett & Lollipop großteils floppten /via AndroidPIT /+ Nachtrag zu Einschränkungen dazu bei Samsung, LG und Sony

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http://www.androidpit.de/micro-sd-karte-mit-android-nutzen

• Die restriktiven Sicherheitsmaßnahmen, die Google mit Android 4.4 KitKat eingeführt hatte und die für viel Unmut sowohl bei Benutzern als auch Entwicklern gesorgt haben, wurden schon mit Android 5.x Lollipop zum ersten Mal aufgelockert. So bietet Android 5.0 & 5.1 Lollipop die neue API (Programmierschnittstelle) ACTION_OPEN_DOCUMENT_TREE für Entwickler, die es einer App jeweils erlaubt, dauerhafte Zugriffsrechte (eben auch schreibend) für die gesamte externe SD-Karte anzufragen und dann auf dem betreffenden Gerät einzurichten.
Wichtig ist, dass der User für jede App, die das ermöglichen will, dieser Zugriffsanfrage ausdrücklich einmal zustimmen muss, und dazu muss die betreffende App eben auch für den Zugriff à la Lollipop „angepasst“ sein !

Eine böswillige App kann so nicht mehr einfach ohne Wissen und Zutun des Users einen Komplettzugriff erlangen.

• Folgendes wird mit Android Marshmallow zumindest mit dem an die OEMs übergebenen Quell-Code zusätzlich angeboten:
Die Nutzung von externen SD-Karten wird mit Android M so leicht wie nie zuvor.
Denn auf Wunsch behandelt Android M die externe SD-Karte wie den internen Speicher (adoptable storage).
Zu diesem Zweck wird die SD-Karte dann verschlüsselt formatiert, so dass man nicht mehr einfach auf den kompletten Inhalt der SD zugreifen kann, wenn man sie zum Beispiel in ein anderes Gerät steckt.
Dafür können dann aber wieder alle Apps und anderen Daten ganz simpel auf der lokal festgelegten SD-Karte überall gespeichert werden; Android nimmt dann in dieser Hinsicht keine Unterscheidung mehr zwischen internem und externen Speicher vor.

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Nachträglich nun aber zu den Einschränkungen bei der Implementierung des genannten Features adoptable storage

• bei den neuen Samsung S7 und LG G5 mit Android 6 = Marshmallow:
http://www.pcgameshardware.de/Android-Software-239743/News/Galaxy-S7-Edge-LG-G5-Adoptable-Storage-1187378/

• sowie bei den Updates auf 6.0, die Sony auf seinen Xperia-Modellen durchführt:
Das Einbinden der externen SD-Karte in den internen Speicher („adoptable storage“) wird auch bei Sony nicht ermöglicht. 😠

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Posted from WordPress for Android
on a Sony Xperia Z Ultra,
OTA updated to Android 5.0.2 „Lollipop“

3 Gedanken zu “externe #SD -Karte ~ Speicherkarte / storage : das neue #Android M ( = Marshmallow) kann glänzen, wo KitKat fast komplett & Lollipop großteils floppten /via AndroidPIT /+ Nachtrag zu Einschränkungen dazu bei Samsung, LG und Sony

  1. Na toll! Was nützt mir dann eine externe Karte, wenn ich sie nicht extern lesen kann?! Das ist doch gerader der Sinn einer externen Karte, dass sie von verschiedenen Geräten gelesen und geschrieben werden kann.

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    • Lt. dem Artikel gilt:

      auf Wunsch behandelt Android M die SD-Karte wie den internen Speicher.

      … so dass dann jede App überallhin schreiben kann.
      Aber diese externe SD ist dann eben userspezifisch verschlüsselt !

      „Auf Wunsch“ = Das kann man demzufolge (einmalig ?) konfigurieren.

      Man wird sehen, wie genau das funzt …
      Ich bin jedenfalls sehr gespannt.

      Ein komplettes, grundsätzlich überall gültiges Rechteverwaltungsystem in Abhängigkeit von Usernamen (bzw. -IDs)
      – wie in Unix bei Datenträgern und Programmen überall gültig –
      wird jedenfalls weiterhin nicht eingeführt.
      Android ist eben kein „automatisches Multiuser“-System, sondern kann Schutz vor Zugriffen unauthorisierter Dritter, insbes. bei Wechseldatenträgern, eben höchstens durch benutzerspezifische Passwörter bzw. Verschlüsselung sicherstellen.

      Ein Schutz vor „ungewolltem“ Daten-Lesen und -Ändern (!!) ohne Passwort- bzw. Entschlüsselungskenntnis ist für Einsätze von Systemen mit Wechseldatenträgern in kommerziellen Umfeldern aber unerlässlich …

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      • und es gibt übrigens auch viele, denen einfach der interne Speicher nicht reicht (wird schnell voll, wenn man Videos oder Musik lokal hält, oder gar große Datenbanken /-bestände), und die ihn per externer SD nur erweitern wollen.
        Ich zB.

        Was dann allerdings passiert, wenn der gleiche User ein neueres oder zweites Gerät mit diesen SD-Daten in Einsatz bringen will, ist eine ganz spannende Frage …
        Dann wird er wahrscheinlich die Verschlüsselung nicht einsetzen dürfen, oder doch ? (Username, Passwort, Geräte-ID, … benutzen zum „Anmelden“ ?)

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