#Griechenland #Schuldenkrise ▶ #Bankrun #Run ✩ vor #Abstimmung #Referendum über #Grexit

Griechenland Bankrun I

Griechenland Bankrun II

Griechenland Bankrun III

Griechenland Bankrun IV
Griechenland - Greece ✧ bank run IV

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-06/griechenland-gipfel-eu-schuldenkrise-live

leerer Bankautomat ~ ATM ✧ no withdrawal
Bankautomat leer ~~ ATM : no withdrawal

Die ersten Bankautomaten sind schon leer

https://de.wikipedia.org/wiki/Bank_Run

ATM-Kunde
Griechenland - Greece ✧ bank run V
Griechenland Bankrun VI
Griechenland - Greece ✧ bank run VI • Athen, abends

——–
ein ziemlich interessanter Kommentar aus dem obigen Zeit-Blog-Artikel:
13:25 MARCUS GATZKE
Christian Odendahl, Chefvolkswirt beim Center for European Reform (CER) in London über griechische Mythen: 

1. Griechenland ist kein Fass ohne Boden. 
Es hat schon seit einiger Zeit einen Boden, einen sehr dicken sogar: Nach brutaler Sparpolitik erwirtschaftet der griechische Staatshaushalt mittlerweile einen strukturellen Primärüberschuss von sechs Prozent des BIP .
Das bedeutet, wenn man den Schuldendienst abzieht und die Effekte der wirtschaftlichen Depression heraus rechnet, ist der Überschuss immens. Wenn man den Schuldendienst wieder hinzurechnet, sind es immer noch 1.5 Prozent struktureller Überschuss.
Es geht eigentlich nur noch darum, ob Griechenland den ganzen Schuldenberg abtragen muss. Ein Fass ohne Boden ist das aber eindeutig nicht.

2. Die griechische Regierung hat Einsparungen vorgenommen wie kaum ein Land zuvor in Friedenszeiten.
Die strittigen Punkte der gegenwärtigen Verhandlungen sind ebenfalls und zum größten Teil weitere Kürzungen beziehungsweise Steuererhöhungen – also nicht unbedingt „Reformen“, die der griechischen Wirtschaft helfen würden.
Dass weitere Kürzungen ökonomisch kontraproduktiv sind, davon sind neben Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis auch der Großteil der internationalen Ökonomen überzeugt, inklusive der Forschungsabteilung des IWF.
(!! – der Blogverfasser).
Was Griechenland verweigert, sind daher ökonomisch äußerst fragwürdige Reformen.

~~~
Eine ganz andere Frage bleibt, ob die bisherigen inneren Reformen des tatsächlichen griechischen „Bürokratiemonsters“ dem neoliberalen Kurs u.a. des IWF genügen –
und demselben im Rest der EU.

Nachtrag:
Wie zu erwarten, wurden schließlich Kapitalverkehrskontrollen eingeführt

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