zum 30. Todestag von Joseph Beuys (nachträglich) * der Meister starb mit 64

Beuys
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Beuys, Capri Batterie
Beuys, Capri Batterie

die Bilder sind aus der Galerie im folgenden Link:
http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/unterhaltung/Joseph-Beuys-polarisiert-noch-immer-article16828351.html

Hier ist noch was – im Rhein-Main-Gebiet – für Beuys-Interessierte:
der ‚Block Beuys‚ in Darmstadt:
http://www.hr-online.de/website/specials/hlmd/index.jsp?rubrik=88091&key=standard_document_52380793

Denn zu seinem Werk gehört der Streit. Das hat der 1986 verstorbene Künstler immer wieder selbst vorgeführt…

6 Gedanken zu “zum 30. Todestag von Joseph Beuys (nachträglich) * der Meister starb mit 64

  1. Beuys war eines der ersten Beispiele (Warhol in den USA) in Deutschland, dass man mit Trashkunst richtig Geld verdienen kann, ob ranziges Fett in der Badewanne oder wie dreckige Eimer unter einer Malertreppe (kürzlich auf der Dokumenta Kassel) die versehentlich sauber gemacht wurden und dann zum Geldregen führten (immerhin 800.000,- Euro). Kunst kommt ja von künstlich nicht von können, wie oft angenommen wird. Aber ob es nun so etwas ist oder 12 abgehackte Baumstümpfe. Für mich ist das nur Verarschung der Kunstszene und einiger reicher Deppen die nicht mehr wissen worin sie ihr Geld anlegen sollen. Aber das liegt wohl auch im Auge des Betrachters und in solchen Fällen bin ich ungnädig😉

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    • seh ich ganz anders.
      sein Kunstbegriff ist allerdings ein anderer als der der „bürgerlichen“ Szene und liegt in einer Linie mit Dada (z.B. Duchamp), Surrealismus (z.B. Max Ernst) und Fluxus (z.B. John Cage).

      Aber in einem kann man sich einigen: sie liegt schon (u.a.) im Auge des Betrachters.

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      • Mein Kommentar hatte ja nichts mit deiner Sichtweise zu tun, sondern nur mit den Auswüchsen der „Kunst“ und da bin ich eigentlich nicht kleinlich, weil ich schon in vierter Generation Künstler bin und mein Urgroßvater sogar den Deutschen Kunstpreis gewonnen hat und an der Gründung des Bauhauses beteiligt war, aber Warhol z.B. war sich über seinen Trash bewußt, hatte ihn gewollt und ihn mit der Monroe Serie unsterblich gemacht (er begann am Todestag der Monroe). Bei Dadaismus und surrealer Kunst bin ich auch bei dir, aber einfach Gegenstände zusammenwerfen oder in Behälter pinkeln und es mit Lautsprecher beschallen (kein Witz) ist vielleicht bei Jugenlichen ein Lacher, hat aber mit schöpferischer Kunst als Prozess nichts zu tun.Fett in der Badewanne, auf dem Stuhl oder dreckige Eimer unter Leitern werden nie Kunst sein, egal was eine Versicherung bezahlt.

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  2. Eine Versicherung musste einmal eine horrende Summe zahlen, weil die Putzfrau der Tate Gallery den Fettstuhl gereinigt hatte – in der Annahme, es handele sich um eine Verschmutzung. Unvergessen natürlich auch sein Auftritt „Sonne statt Reagan“ 1982 für Die Grünen:

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